RAin Petra Nicole Söhngen

Weniger Dokumentation beim Mindestlohn – Einführung der Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung

Mit der Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung, die seit dem 1. August gilt, konkretisiert der Gesetzgeber die Dokumentationspflicht nach dem Mindestlohngesetz. Konkret wird die Einkommensschwelle von 2.958,- € dahingehend ergänzt, dass die Aufzeichnungspflicht nach dem Mindestlohngesetz bereits dann entfällt, wenn das verstetigte regelmäßige Monatsentgelt mehr als 2.000,- € brutto beträgt und dieses Monatsentgelt jeweils für die letzten tatsächlich abgerechneten 12 Monate nachweislich gezahlt wurde. Außerdem sind bei der Beschäftigung von engen Familienangehörigen (Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und Eltern des Arbeitgebers) die Aufzeichnungspflichten des Mindestlohngesetzes nicht mehr anzuwenden.

Weitere Informationen: Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung

Neuigkeiten